16.2.2013 2500 personnes ont manifesté à Neuchâtel!

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Samedi 16 février, 2500 personnes ont manifesté à Neuchâtel 

Les manifestant-e-s ont dénoncé le licenciement de 22 grévistes qui luttent depuis plus de 2 mois pour que la convention collective de travail CCT 21 soit respectée par le groupe GSMN – Genolier, groupe qui vient de confirmer le rachat de l’hôpital de la Providence.

L’attitude du Conseil d État qui s’est plié sans la moindre résistance devant les exigences de GSMN a été vigoureusement dénoncée et bruyamment sifflée.

Malgré le froid hivernal, les manifestant-e-s ont donné un signal fort à l ensemble du pays : nous sommes déterminés à lutter contre toutes les offensives menées pour privatiser le secteur de la santé !

“Wir erwarten vom Neuenburger Regierungsrat, dass er die Anwendung des GAV durchsetzt.” Das sagte Katharina Prelicz-Huber, Präsidentin des vpod, ehe der Protestzug sich in Richtung Spital “La Providence” in Bewegung setzte. Eine weitere der zentralen Forderungen: die Rücknahme der gewerkschaftsfeindlichen Kündigungen, die gegen die 22 Streikenden ausgesprochen wurden. “Diejenigen, die die Verfassung so mit Füssen treten, sollten sich schämen”, sagte vpod-Zentralsekretär Yves Mugny.

Seit der letzten Kundgebung im Januar, wo 1000 Demonstrierende auf der Strasse waren, hat die Bewegung sichtbar an Breite gewonnen: Diesmal waren es 2500 Kundgebungsteilnehmerinnen und -teilnehmer, die dem Aufruf von Syna und vpod gefolgt waren. Diesmal war die Vertretung aus anderen Landesteilen nicht ganz so stark, dafür kamen viel mehr Leute aus Neuenburg selber. Das ist ein starkes Zeichen dafür, dass ein Grossteil der Bevölkerung die Streikbewegung unserer Kolleginnen und Kollegen unterstützt.

Vor dem Spital angekommen, erhöhten die Teilnehmenden die Lautstärke: Mit grosser Kraft wurde das Vorgehen des Arbeitgebers ebenso ausgebuht wie dasjenige der Genolier-Gruppe, die soeben den Kauf des Spitals bestätigt hat. Auch die Haltung der Neuenburger Regierung wurde aufs schärfste kritisiert.

Damit hat dieser Demozug auch ein starkes Signal an den Rest des Landes gesandt: Wir sind entschlossen, gegen alle Privatisierungsversuche im Gesundheitswesen anzukämpfen.

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